Vorsorge und Eigenhilfe Teil 3

cropped-logo_weiss_bg.pngIm ersten Teil dieser Thematik bin ich auf die Bevorratung eingegangen und im zweiten Teil auf einen Wohnungsbrand und die eigene Gesundheit. In diesem Teil der Theamtik, möchte ich auf das aneigenen von Fähigkeiten und Wissen eingehen. Den irgendwann sind auch die besten Konserven aufgebraucht und man kommt an einen Punkt, wo man entweder sein Essen auf kriminelle Weise bekommt, oder über eine ganz altmodische Methode – dem Tauschhandel.
Der Tauschhandel findet im ersten Moment oder im ersten Gedanken über Sachgegenstände statt. So wird es auch sein, daher sollten neben Lebensmitteln auch Tabak, Alkohol und Kaffee eingelagert werden. Dies sind die besten Tauschmittel die sich auch in der Vergangenheit bewährt haben. Neben den Genussmitteln können auch Schmerzmittel einen hohen Tauschwert haben. Manchmal sind es aber auch die kleine Dinge, die einen weiterhelfen können. Nähzeug zum Beispiel oder Knöpfe. Der Reißverschluss aus einem alten Kleidungsstück. Sicherlich geht auch Schmuck, aber ehrlich gesagt, ich würde Ihnen keine goldene Halskette gegen Nahrung tauschen. Die mag teuer sein, super glänzen, aber es wird wohl sehr lange dauern diese weich zu kochen und ob man dann davon satt wird würde ich doch stark bezweifeln.

Nich nur Gegestände dienen als Tauschware

Wer aus einem Stück Stoff eine Hose nähen kann ist klar im Vorteil und kann diese Fähigkeit als Tauschware anbieten. Auch Handwerker können Ihre Dienst als Tauschware anbieten. In einer Krisensituation gibt es immer eine Menge zu tun.
Für einige Arbeiten muss man nicht unbedingt eine Ausbildung machen, ich kenne genügend Leute die handwerklich Begabt sind und die Arbeiten zwar nicht wie eine „Profi“ ausführen, aber doch sehr anständig. Am Ende zählt das Ergebniss. Ich habe in den letzten Monaten mir die Fähigkeit angeeinet aus „alten“ Stoff Taschen zu nähen – und es gibt Leute die schon gerne eine haben möchten.

Das Wissen über Wildkräuter ist auch eine sehr Hilfreiche Tauschware, wo bei wir hier wieder bei der Ware ansich sind. Dennoch muss man sich das Wissen über die Kräuter ersteinmal aneigenen und dabei sollte man über das bloße Erkennen hinausgehen. Pflanzen wurden schon immer auch in der Medizin eigesetzt und da kommt es nicht selten vor, dass verschiedene Pflanzenteile auch verschiedene Wirkweisen haben. Zu diesem Wissen kommt noch die Verarbeitung der Pflanze – also wie kann ich was daraus machen. In einem der vorherigen Artikel habe ich anhand der Eichel gezeigt, wie man daraus Kaffee oder Mehl machen kann.

Auch landwirkschaftliches Wissen ist auf längere Sicht sehr hilfreich. Klar sollte jeder Wissen, das der Samen in die Erde gehört und regelmäßig Gewässert werden muss; wie die Bspw. Tomate aussieht und wann man diese Ernten kann. Aber darum geht es nicht, sondern wie kann ich auch im nächsten Jahr wieder Tomaten ernten, oder Möhren, oder Salat, oder oder oder ….
Ich baue schon seit Jahren auf meinem Balkon Pflück- und Kopfsalat an, dabei habe ich aber nur einmal ein Päckchen Samen gekauft. Der Salat den ich heute esse, ist eigene Nachzucht. Gleiches gilt auch für meine Petersilie und Schnittlauch. Auch der Anbau von Kartoffel ist auf einem Balkon möglich. Klar ist der Ertrag nicht mit einem Feld zu vergleichen, aber das Prinzip ist das gleiche. Ich habe mittlerweile so viele Salatsamen, dass ich ein ganzes Feld bestellen könnte – und es werden immer mehr, so das ich einen Teil des Vorrates zum Verkauf anbieten werde (demnächst im Shop) .

Ich könnte hier noch weitere Dinge aufführen, die man sich Aneigenen könnte, aber wie in all meinen Artikeln sind dies nur Anregungen und jeder muss selbst Entscheiden ob er was macht, was er macht oder nicht.

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