Schätzen von Entfernungen mit dem Gehör

Wie aus der Schule bekannt ist, bewegt sich der Schall mit einer Geschwindigkeit von 330 m/s. Dies aber nur nochmal zur Auffrischung 😉

Man mißt die Sekunden von der Geräuscherzeugung bis zum Hörbarwerden des Geräusches, welches die Grundlage darstellt, wie die folgende Tabelle erstellt wurde.
Hier nochmal ein kurzes Rechenbeispiel anhand eines Gewitters:
Ein Blitz zuckt und man fängt an zu zählen. 2 Sekunden später hört man den Donner. Somit ist das Gewitter ca. 700m entfernt.
2 sek. x 330 m = 660 m

  • bis 70m = Schritte auf bewachsenen Boden (Gras)
  • bis 100m = Flüstern
  • bis 130m = Brechen von Ästen
  • bis 150m = Schritte auf unbewachsenen Boden (Feldweg) oder Sprechen in normaler Lautstärke
  • bis 300m = Gleichschritt mehrere Personen
  • bis 600m = Einschlagen von Plöcken
  • bis 1000m = Schlagen von Metall auf Stein
  • bis 3000m = Motorenlärm

Man kann auch die Tiefe einer Höhle mit Hilfe des Schalls messen bzw. besser gesagt Schätzen – mit Hilfe des eigenen Schall bekannt auch als Echo. Ein sechstel der gemessenen Sekunden gibt die Entfernung in KM an. Benötigt der Schall 6 Sekunden so ist die Bspw: Felswand ca. 1km entfernt.

Was auch noch Erwähnung finden sollte; die Höhrbarkeit von Geräuschen ist in der Nacht intensiver, da störnde Geräusche die Tagsüber die Luft füllen, entfallen.

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